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Rainer Hawelka





Freilichtaufführungen im Juli: "Ein Kuss für Parzival" von Rüdiger von Bergmann wird uraufgeführt"Ganz persönliches Finale in Mudau"

Von unserer Mitarbeiterin Liane Merkle

Mudau. "Das ist mein ganz persönliches Finale in und für Mudau", so der Autor Rüdiger von Bergmann über sein Stück "Ein Kuss für Parzival". Der Berliner ist vor zwei Jahren zu seinen Wurzeln zurückgekehrt, nachdem er Jahrzehnte lang in der Odenwaldgemeinde gelebt und gewirkt hat.

Bei seinen zahlreichen Spaziergängen zog es ihn immer wieder zur Wildenburg, die er für einen der schönsten Flecken im Odenwald hält. Sein Traum war es, diese wildromantische Kulisse für ein Theaterstück nutzen zu können.

Das war seine ursprüngliche Antriebsfeder vor etwa fünf bis sechs Jahren, sich mit der Geschichte der Burg zu beschäftigen. Dabei stieß er auf Wolfram von Eschenbach, der hier wohl seinen "Parzival" geschrieben hat. Und so entstand seine frei erfundene Geschichte mit lokalem Hintergrund und sehr viel Humor.Drei Aufführungen

Dann ruhte das Projekt etwa vier Jahre lang, weil immer wieder andere Großspektakel das kulturelle Programm Mudaus belegten. Bis schließlich in Kooperation mit der Bürgerstiftung Mudau, der Kolpingfamilie Mudau und dem "Knopfecke-Theater" Donebach die Organisation in die Hand genommen wurde. Nun finden drei Freilichtaufführungen hinter dem alten Mudauer Rathaus statt, und zwar am Donnerstag, 8. Juli, am Freitag, 9. Juli, und am Montag, 12. Juli. Eingebettet wird das Stück in ein buntes mittelalterliches Spektakel. Damit war ein guter Kompromiss gefunden worden.

Der Parkplatz beim alten Rathaus ist zwar nicht die Wildenburg, bietet aber dafür große logistische Vorteile. Für die wichtigen organisatorischen Arbeiten hat sich ein erfahrenes Team zusammengefunden. So kümmert sich Werner Hawelka um das Bühnenbild, für die passende Technik sorgt Alfred Breunig, Kostüme und Requisiten besorgen Willy Kraft und Manfred Dambach, für den Einsatz der Kostüme zeichnet sich Michaela Kistner, für die richtigen Requisiten Gerhard Engelhard verantwortlich.

Rüdiger von Bergmann ist froh, dass Roman Andres und Gernot Hauk die Regiearbeit unter seiner beratenden Mitwirkung übernommen haben. Die Proben mit rund 20 Hauptdarstellern und ebenso vielen Komparsen sowie zwei Tanzgruppen für die mittelalterlichen Tänze unter Leitung von Jasmin Mechler laufen bereits seit Januar und alle Mitwirkenden sind mit Begeisterung bei der Sache.

Das von Rüdiger von Bergmann verfasste Theaterstück versetzt die Zuschauer zurück ins Mittelalter, in die Zeit um das Jahr 1200. In der Abgeschiedenheit der Wildenburg begegnet man einem der berühmtesten Dichter seiner Epoche, Wolfram von Eschenbach, der sich hierhin zurückgezogen hat, um in Ruhe an seinem Gralsepos "Parzival" zu arbeiten.

Aber mit der Ruhe ist das so eine Sache: Zwar ist der Burgherr samt seinem Gefolge mit dem Kaiser nach Italien gezogen und die Burgherrin ist unterwegs auf Verwandtschaftsbesuch, aber es gibt doch manches, was die Stille stört und sich ungünstig auf die Konzentration des Dichters auswirkt. So ist sein Schreibgehilfe ständig unterwegs auf der Suche nach Essbarem oder nach der holden Weiblichkeit und die resolute Tochter des Burgherrn stört oft, weil sie die neuesten Verse des Dichters hören will.

Ein merkwürdiger Ritter "Schwan" überbringt Geschenke vom Burgherrn aus Italien und die beigefügte Botschaft verkündet der entsetzten Tochter, dass sie mit diesem Ritter verheiratet werden soll. Es folgen eine Reihe von kleinen Katastrophen, Intrigen und Wirrungen. (L.M.)

Karten gibt es im Vorverkauf im Internet unter www.wildenburg-theater.de

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"Ein Kuss für Parzival": Mudau fiebert nächstem Großspektakel entgegen / Werner Hawelka möchte Theater-Szenerie ausbauen"Unendlich viel kulturelles Kapital"

Mudau. Mudau fiebert schon dem nächsten Großspektakel unter dem Titel "Ein Kuss für Parzival" entgegen. Nur einer scheint die Coolness gebucht zu haben. Lediglich sein Kettenrauchen verrät, dass er doch nicht ganz so viel Ruhe hat, wie er ausstrahlt. Sein Name ist Werner Fred Hawelka, und er hat in Sachen "Mudau-Events" bereits beim "Löwenkönig" bewiesen, was so alles in ihm steckt.

Der gelernte Maler und Lackierer hat über Jahrzehnte als Bühnenbauer die Bretter der Welt verwöhnt. Nun kann Mudau sich glücklich schätzen, einen solchen Profi mit entsprechenden Theaterbeziehungen vor Ort zu haben.

Werner Hawelka hat zu den Wurzeln seiner Heimatgemeinde zurückgefunden und erklärt stolz: "Wir hier in Mudau haben unendlich viel kulturelles Kapital zu bieten. Was ich jetzt hier in dieser Hinsicht erleben darf, das ist einmalig". Und dabei fühlt er sich so wohl, dass er gerne in seinem "Mudi" bleiben und dessen Theater-Szenerie weiter ausbauen möchte. Dazu hat er einen "Hausmeisterservice" angemeldet, der seiner Vielseitigkeit entspricht.Ehrenamtliches Engagement

Sein ehrenamtliches Engagement bei der Inszenierung der Wildenburg-Saga ist unglaublich, und er hat schon jetzt einen Fanclub wegen seines herausragenden Könnens bezüglich Erstellung eines perfekten Bühnenplans - und zwar freihändig, einfach "schnell" mal so. Das "schnell" ist allerdings in Relation zu sehen. Seine Detailplanung läuft seit Anfang März. Dabei kam heraus, dass die Bühnengröße sechsmal 17 Meter umfasst - bei einer maximalen Höhe von acht Metern. Aufgebaut wird ein Turm, ein Burghaus, ein Burghof als Unikat des örtlichen Zeltbau LeuBe und ein Fachwerkhaus. Die Planung beinhaltet, dass auf mehreren Ebenen gespielt werden kann und die Technik durch Vollüberdachung geschützt ist.

Natürlich ist die ungehinderte Sicht auf das Schauspiel von allen Sitzplätzen berücksichtigt. Weiter wird der Theatereingang zwischen Altem Rathaus und erstem Haus links davon in eine "Stadtmauer" eingebettet sein.

Zum zweiten Mal machen sich seine guten Beziehungen zu früheren Arbeitsstätten als Bühnenbauer bezahlt. Denn sowohl SWR als auch Theater Mannheim hatten mit Unmengen genormter Theaterplatten und Requisiten die Spendierhosen an.Durchdachter Arbeitsplan

Und der durchdachte Arbeitsplan von Hawelka sieht vor, dass die Vorbauarbeiten mit seinem zwölfköpfigen "Dream-Team" am 18. Juni beginnen. Mit von der Partie sind die Künstler Karl Heinz Gräber, Willy Kraft und Helmut Hahn, die zusammen mit Hawelka vorrangig für die vielen Malereien des grandiosen "Bühnenbildes" zuständig sind. Der Regieraum für die notwendige Technik wird im Obergeschoss der Sparkasse untergebracht sein. Unter Leitung von Alfred Breunig wird das Spektakel nicht nur ins rechte Licht, sondern auch in perfekten Klang gesetzt. Die Requisitenverwaltung liegt in den bewährten Händen von Willy Kraft, Manfred Dambach und Gerhard Engelhard.

Das eingespielte Bühnenbau- und Technik-Team wird die Vorstellungen am 8., 9. und 12. Juli in eine unvergessliche Kulisse tauchen. (L.M.)

Karten gibt es im Vorverkauf bei den örtlichen Bankfilialen.


Theater in Mudau„Ein Kuss für Parzival“: Freilichttheater und das unterhaltsame Spektakel drum herum kamen in Mudau schon zweimal gut an. Rüdiger von Bergmann hat in seinem Theaterstück gleich drei Paaren nach vielen Wirrungen und Irrungen ein Happy End in wirklich beeindruckender Kulisse gegönnt. Einige Eindrücke hat unsere Mitarbeiterin Liane Merkle mit der Kamera festgehalten.Klicken Sie auf ein Bild, um die Großansicht zu erhalten.


Mudau.

Bereits 1 200 Karten geordert für das Mudauer Freilicht Theaterspektakel von Rüdiger von Bergmann, „Ein Kuss für Parzival“,
eine Verwechslungskomödie über die Liebe, die Wildenburg und über Parzival.
Von Heidelberg bis Bad Mergentheim und von Dietzenbach bis Jagsthausen erstrecken sich die Kartenbestellungen für das Theaterprojekt der Bürgerstiftung Mudau in Zusammenarbeit mit der Kolpingfamilie Mudau und dem Knopfecke Theater Donebach.Die Aufführungen der Wildenburg�Komödie finden am Donnerstag, 8. Juli, Freitag, 9. Juli, und Montag, 12. Juli, in Mudau statt. Die Freilichtaufführung auf
der eigens für das Stück errichteten Bühnene hinter dem Mudauer Rathaus verspricht wieder ein echtes „Mudemer“

Highlight zu werden.

Nicht nur die gigantische Bühnenkonstruktion erinnert an eine mittelalterli�che Burgkulisse, auch der Zuschauerplatz sowie der Platz vor dem alten Rathaus werden zur Burg umfunktioniert und mit mittelalterlichem Treiben erfüllt. Wenn auch die Theateraufführung Mittelpunkt des Abends steht, so dürfen sich die Zuschauer auf ein interessantes Vor bzw. Rahmenprogramm freuen, dasdazu beitragen wird,den Abend zu einemechtenMittelalterspektakel werden zu lassen.Allein durch dieWahl des Aufführungsorts hinter dem alten Mudauer Rathaus ist schon eine historische Atmosphäre garantiert.Aufgrund der beträchtlichen Nachfrage im Vorverkauf werden weitere Sitzmöglichkeiten für die kurzentschlossenen Besucher geschaffen. Karten hierfür gibt es an der Abendkasse. Mankann sich die Plätzeauch Online unter´www.Wildenburg Theater.de reservierenlassen. Eswerden num merierte Sitzplätze in zwei verschiedenen Kategorien angeboten.Beginn des Spektakels hinter dem alten Rathaus ist jeweils um19Uhr.Demeigentlichen Theaterstück (Beginn 20 Uhrgeht eine kurzweilige von mittelalterlichem Ambiente geprägte Stunde voraus.

Für Speisen und Getränke ist gesorgt.(ao) Bereits jetzt wurden überi Info: www.Wildenburg�Theater.deDie Aufbauarbeiten für die Wildenburg-Komödie „Ein Kuss für Parzival“sind in vollem Gange.

Die gigantische Bühnenkonstruktion erinnert an eine mittelalterliche Burgkulisse.